Die Pollenflugzeit hat begonnen

Etwa ein Fünftel aller Deutschen leidet unter Allergischer Rhinitis. Juckende, teils geschwollene Augen, laufende oder verstopfte Nase, juckender Rachen und Niesreiz, Kopf- und Ohrenschmerzen, oft auch mückenstichartige, juckende Quaddeln auf der Haut – der Heuschnupfen hat viele Gesichter. Nasensprays, Augentropfen und Tabletten helfen oft nur wenig oder machen sogar müde. Eine Desensilibisierung ist langwierig. Mit Akupunktur kann man bereits nach der ersten Sitzung Besserung erzielen!

In der chinesischen Medizin sehen wir Wind und Hitze als Auslöser der Allergiesymptome, in der Schulmedizin IgE-Antikörper und Histamin. Eine Neigung zu Allergien wird vererbt. Auch Umweltfaktoren, besonders Schadstoffe wie Tabakrauch und Abgase, führen zu einer Zunahme der Allergien. Durch unseren hohen Hygienestandard und penible Sauberkeit hat unser Immunsystem viel weniger zu tun. Seine arbeitslosen Abwehrspezialisten werden auf Ersatzschauplätzen eingesetzt, so etwa zur Bekämpfung harmloser Blütenpollen.

Was können Sie selbst noch tun?

  • Auf dem Land ist die Pollenkonzentration in den Morgenstunden am höchsten, in der Stadt dagegen am Abend. Auf dem Land sollte man daher in den Abendstunden, in der Stadt lieber in den Morgenstunden lüften.
  • Allergiker sollten den Urlaub während der Pollensaison planen und in pollenfreien Regionen, wie zum Beispiel auf Inseln, am Meer oder im Hochgebirge verbringen.
  • Beim Autofahren Fenster geschlossen halten. Die Pollenfilter für die Lüftungsanlage regelmäßig auswechseln.
  • Staubsauger mit Hepa-Filtersystem halten Feinstaub und allergene Partikel zurück.
  • Vor dem Zubettgehen sollten Allergiker die Haare waschen und die getragene Kleidung über Nacht nicht im Schlafzimmer ablegen.